Wäre es für PAC nicht der größtmögliche Spaß, mit Lasse Nehren Musik aufzulegen, man könnte uns Blogspionage nachsagen. »» Natürlich hatten wir auch ein paar Hintergedanken, als mir gestern mit ihm in Meine Kleinraumdisko gemeinsame Sache gemacht haben: Woher hat der eigentlich immer diesen coolen Sachen, die er so nebenbei auf mumblegate.wordpress.com raushaut? Trotzdem: Spätestens bei unserem Vorschlag, jeden gespielten Song aufzuschreiben, hätte er misstrauisch werden müssen. Vermutlich hat er uns auch durchschaut, ist aber genauso zeigefreudig wie wir. Deswegen gibt es jetzt nach dem Klick auch die Playlist von letzter Nacht. Und ein paar Clips. Man achte auf das Fettgedruckte, das kommt von mumblegate. Der Rest ist ja nur wieder das, was wir hier eh täglich abfeiern. Weiterlesen …
Über Treiben
Macht das eigentlich Sinn? Da hexelt man sich erst wochenlang durch Buchneuerscheinungen, bereitet und freut sich vor, verzichtet für Tage auf nötigen Schlaf. Nur um sich dann nach drei Vierteln der Leipziger Buchmesse so häufig es geht nach draußen, auf Parkplätze oder an Teiche zu setzen. Und dabei ist man noch nicht ein Mal dazu gekommen, sich richtig umzuschauen auf dem Messegelände. Ich wollte schon ganz gerne mal in Halle 2 schauen, in den Comic- und Mangabereich, um mich wie im letzten Jahr mit der Cosplay-Horde auseinanderzusetzen. Stattdessen hetzen wir von einem Termin zum nächsten, wir haben uns da ja ordentlich was aufgebürdet. Was ja auch schön und gut ist und viel bringt, irgendwie. Die Interviews sind durchweg spitze, auch wenn die Umstände so widrig erscheinen. Denn es ist ja Messe, es ist Marathon. Weiterlesen …

Zum Niedergestreckt und aufgerichtet-sein gehört der Kater ja wie Salz zur Suppe. Und daher ist es unbedingt vonnöten, dass in dieser Kolumne dieses Thema auch mal verfrühstückt wird. Aber nee, nicht, indem ich hier meine eigenen Leiden, die ich zweifelsfrei habe, herauskehre, also euch nur volljammere und dazu der PPD gemäß tieftraurige Musik poste. Lieber gibt es an dieser Stelle eine praktische Anleitung, wie man einigermaßen geschmeidig durch versiffte Sonntage kommt. Im Liveblog – also so live wie es mir irgendwie möglich ist, so schnell kann ich ja heute nicht denken und tippen und so. Weiterlesen …
„If I could be who you wanted / If I could be who you wanted all the time.“ »» Wenn wieder mal „Fake Plastic Trees“ von Radiohead läuft, sind zwei Dinge klar: 1. Es ist Sonntag 2. Ich wurde niedergestreckt und konnte mich nicht wieder aufrichten. Weiterlesen …
Eine neue Runde Niedergestreckt und Aufgerichtet, heute affiger als je zuvor. »» Muss man ja nur die Überschrift betrachten. Aber ich kann nicht anders, gestern in der Bar ploppte mir die einfach so auf und wollte nicht mehr gehen, so toll und wie die Faust aufs Auge fand ich die da. Jetzt finde ich die zwar gar nicht mehr so toll, wie das sich mit Suffideen halt immer so zuträgt, ich bin’s mir aber schuldig. Ich ziehe das jetzt durch. Weiterlesen …

Sich klein und unbedeutend fühlen, damit kennen wir uns aus, da sind wir sozusagen Profis (so wie wir ja auch überqualifizierte Jammerlappen sind). »» Unser täglich Brot gibt uns heute aber nicht wie gewohnt eine Lappalie, schlechtes Wetter oder ein mies gelaunter Kollege/eine mies gelaunte Kollegin. Heute haben wir einen richtig schönen, triftigen Grund uns schlecht, zumindest aber nichtig zu fühlen – indem wir nämlich Sterne gucken (und zählen). Weiterlesen …
“Von hier oben hat man eine Traumsicht!”, höre ich mich denken, und weiß doch, dass ich mich spätestens in zehn Minuten in die erste Reihe wünsche. »» Weil man, wenn man verliebt oder so ist, ja nicht wie wir im Rang des Leipziger Centraltheaters sitzend den Überblick behalten möchte. Man möchte dann der oder dem Angebeteten nahe kommen, sich in ihm oder ihr verlieren. Und das ist in der nächsten Stunde nunmal Dillon – jene Dame, auf deren Album man so lange hat warten müssen, die mich schon vor eineinhalb Jahren als Voract zu Tocotronic irgendwie bezaubert hat mit ihrer fragilen, nasalen Stimme im Stile einer Lykke Li. Weiterlesen …
Wir erlauben uns mal, aus unserem eigenen „Zu uns“-Text zu zitieren: „Irgendwo steht geschrieben: sexy, aber auch intelligent.“ »» Die Rede ist natürlich von Mark Heywinkel, der uns unser PAC-Zuhause so schön eingerichtet hat, und der nach langem Drängen jetzt auch endlich einen Gastbeitrag für uns geschrieben hat. Und was für einen! Eine kompromisslose Selbstzerfleischung: Warum verliebt er sich so schnell und so leidenschaftlich in Bands wie Boy, Radical Face oder Wye Oak, lässt sie aber nach einem guten Konzert gnadenlos wieder fallen? Weiterlesen …
Im Freundeskreis gibt es Menschen, die sich als hetero definieren. »» Nun gut, aber es gibt noch sehr viel mehr Menschen im Freundeskreis, die sich als untertanzt definieren. Und wenn ich jetzt mal überlege, wie viele verlässlich gute Tanzclubs es in Hamburg gibt, komme ich genau auf einen einzigen. Weiterlesen …
Dieser Tag ist für mich vor allem eines: ein Zwang. Seit ich dem Kindesalter entschlüpft bin, in welchem ich noch durch das Dorf latschte, bei Eiseskälte, mich Böller und sonstige nervtötende Knallkörper umrauschten (was ich damals, zugeben, noch ganz toll fand), um auf der Jagd nach Süßigkeiten von Tür zu Tür zu hetzen Weiterlesen …

