
Auch Musiker sind Menschen. Ja, es stimmt. Dieser simple Fakt ist zwar manchmal schwer zu akzeptieren, wenn Musiker zum Beispiel wie Halbgötter behandelt werden und sich wie Diven gebären. Außerdem schaut der gemeine Fan ja allzu gerne hinauf auf die Bühne, zu seinem Idol, und knüpft daran so seine eigenen Hoffnungen und Träume. Weiterlesen …

Auf der Leipziger Buchmesse waren wir nicht nur ganz groß in puncto Face-To-Face-Interaktion unterwegs, sondern wir haben uns auch Face-To-Camera versucht. »» Und dem Großteil unsererInterviewpartner eine mehr oder minder fiese Frage gestellt, die wir doch mal gerne in Bild und Ton beantwortet hätten. Für die Ewigkeit quasi auf Zelluloid gebrannt, wir können ja auch miese Säcke sein. Aber beruhigend für die Autoren immerhin, dass sie sich durchweg brillant geschlagen haben. Die Clips gibt’s nach dem Klick…
Eine neue Epoche namens PLV-Z5 - für unsere Leipzig-WG wie die Filmecke. Die Konten sind geleert, das Wohnzimmer ist aufgemotzt. Fehlte nur der passende Einstand. Was also anderes schauen als Fritz Langs Krimiklassiker “M – eine Stadt sucht einen Mörder” von 1931 – Langs erster Tonfilm, mit dem unsterblichen Peter Lorre als pathologischem Triebtäter, Theo Lingen als Kriminalkommissar und Gustaf Gründgens als Gangsterboss in den Hauptrollen? Eben. Und der gute Christoph erzählt euch jetzt mal, wieso dieses Werk der Hammer ist und wir jetzt für immer Angst vor pfeifenden Menschen haben werden. Weiterlesen …

Macht das eigentlich Sinn? Da hexelt man sich erst wochenlang durch Buchneuerscheinungen, bereitet und freut sich vor, verzichtet für Tage auf nötigen Schlaf. Nur um sich dann nach drei Vierteln der Leipziger Buchmesse so häufig es geht nach draußen, auf Parkplätze oder an Teiche zu setzen. Und dabei ist man noch nicht ein Mal dazu gekommen, sich richtig umzuschauen auf dem Messegelände. Ich wollte schon ganz gerne mal in Halle 2 schauen, in den Comic- und Mangabereich, um mich wie im letzten Jahr mit der Cosplay-Horde auseinanderzusetzen. Stattdessen hetzen wir von einem Termin zum nächsten, wir haben uns da ja ordentlich was aufgebürdet. Was ja auch schön und gut ist und viel bringt, irgendwie. Die Interviews sind durchweg spitze, auch wenn die Umstände so widrig erscheinen. Denn es ist ja Messe, es ist Marathon. Weiterlesen …
Die besten Alben, das sind vielleicht die, die man am Anfang nicht ausstehen kann. »» An denen einen sogar noch vieles stört, wenn und obwohl man die Platte eigentlich schon lieb gewonnen hat. So geht es mir mit „Visions“, dem dritten LP der Kanadierin Grimes. Als diese mir vor ein paar Wochen zum ersten Mal per Videolink über den Weg lief, konnte ich das Video nicht bis zum Ende anschauen. Das war mir einfach zu hoch, die Stimme meine ich. Klang hochgepitcht bis zur Schmerzgrenze – ich konnte das schlichtweg nicht ertragen und wusste partout nicht, woher sich diese aus allen Ecken zu strömen scheinende Begeisterung speiste. Weiterlesen …

Zum Niedergestreckt und aufgerichtet-sein gehört der Kater ja wie Salz zur Suppe. Und daher ist es unbedingt vonnöten, dass in dieser Kolumne dieses Thema auch mal verfrühstückt wird. Aber nee, nicht, indem ich hier meine eigenen Leiden, die ich zweifelsfrei habe, herauskehre, also euch nur volljammere und dazu der PPD gemäß tieftraurige Musik poste. Lieber gibt es an dieser Stelle eine praktische Anleitung, wie man einigermaßen geschmeidig durch versiffte Sonntage kommt. Im Liveblog – also so live wie es mir irgendwie möglich ist, so schnell kann ich ja heute nicht denken und tippen und so. Weiterlesen …
Ich glaube es war Anno Zweitausendzehn, ich hatte Liebeskummer und konnt’ nicht mehr aufrecht geh’n. »» Entschuldigt, der Reim war ein Versehen – versuchen wir’s nochmal: Ich hörte mir also in diesem Herbst 2010 das erste Mal „69 Love Songs“ an. Da ich von Liebeskummer durchzogen war, war das eher eine masochistische Angelegenheit. Und trotzdem fand ich Gefallen an dieser Synth-Pop-Nummer, die stets von den abgefahrensten Gastinstrumenten unterfüttert wurde. Außerdem, klar, sprachen mich die Lyrics an – deren romantische Überzeichnungen wie Erschütterungen liefen meiner traumatisierten Seele rein wie Winnie the Pooh sein gestohlener Honig. Weiterlesen …
Was ist da los? »» Die Gerüchteküche brodelt, wie man so schön sagt, vor der PAC-Zentrale campieren die ersten Verzweifelten und unser Postfach hängt sich ständig auf, weil die Belastungsgrenze überschritten ist. Und das alles, weil die Welt sich plötzlich mit der Frage konfrontiert sieht, wie sie ohne den täglichen Input zurechtkommen soll. Denn tatsächlich, seit Sonntag Abend scheinen wir von der Bildfläche verschwunden. Schon wird befürchtet, dass Mahmud Ahmadinedschad in seiner ganzen Niedergeschlagenheit prompt Nordkorea und Syrien den Krieg erklären wird – braucht er nicht! Wir sind noch da und besser als je zuvor und sowieso (hihihi). Weiterlesen …
Eine neue Runde Niedergestreckt und Aufgerichtet, heute affiger als je zuvor. »» Muss man ja nur die Überschrift betrachten. Aber ich kann nicht anders, gestern in der Bar ploppte mir die einfach so auf und wollte nicht mehr gehen, so toll und wie die Faust aufs Auge fand ich die da. Jetzt finde ich die zwar gar nicht mehr so toll, wie das sich mit Suffideen halt immer so zuträgt, ich bin’s mir aber schuldig. Ich ziehe das jetzt durch. Weiterlesen …

Sich klein und unbedeutend fühlen, damit kennen wir uns aus, da sind wir sozusagen Profis (so wie wir ja auch überqualifizierte Jammerlappen sind). »» Unser täglich Brot gibt uns heute aber nicht wie gewohnt eine Lappalie, schlechtes Wetter oder ein mies gelaunter Kollege/eine mies gelaunte Kollegin. Heute haben wir einen richtig schönen, triftigen Grund uns schlecht, zumindest aber nichtig zu fühlen – indem wir nämlich Sterne gucken (und zählen). Weiterlesen …