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Train

Wir, aber eigentlich auch die ganze Welt, werden ja immer mobiler und so. Ständig flitze ich zum Beispiel zwischen Leipzig und Hamburg hin und her, mache mal ‘nen Abstecher nach Dresden, hänge ein wenig in Berlin ab. Nächsten Monat ist eine PAC-PK in unser aller Lieblingsstadt Timbuktu geplant. Was an sich voll supi ist, versteht mich nicht falsch! Aber  Weiterlesen …

Ein Keller in Österreich

by CS on 21. Februar 2012 · 0 comments

in Über Sehen

Schnell mal ein paar Interna ausplaudern: Auch bei PAC wird gemobbt. »» Mal ist es ein Anrufer mit verstellter Stimme, dann klebt plötzlich ein Post-it-Zettelchen auf dem Bildschirm, und seit neuestem hat es auch SMSe mit ominösem 0190-Absender. Die Botschaft geht aber immer in die gleiche Richtung: Da sind ja nur Musiktexte auf der PAC-Startseite. Oder: Schreib jetzt bloß nicht schon wieder einen Musiktext! Ich vermute ja einen vermeintlichen Lieblingsmenschen aus dem engsten PAC-Umfeld unter der Strumpfmaske, der mich da ins Buch, ins Kino oder womöglich gar ins wirkliche Leben treiben will. Gehen wir also ins Kino, und um der Strumpfmaske wenigstens ein schlechtes Gewissen zu machen, wählen wir das Angebot, das so weit wie möglich vom Feelgoodmovie entfernt ist. Lange suchen muss man da nicht, denn seit Ende Januar läuft ja „Michael“, der Debütfilm von Haneke-Zuarbeiter Markus Schleinzer. Weiterlesen …

Das ist jetzt nicht besonders unique und alles andere als ein spektakuläres Outing, aber: Bei Tom Hanks muss ich kotzen. »» Vielleicht habe ich ihm einfach das homophobe AIDS-Drama „Philadelphia“ nie verziehen. Doch spätestens seit er mit „Forrest Gump“ Maßstäbe gesetzt hat, wie sehr ein Film menscheln und moralisieren muss, um als Oscar-Anwärter zu taugen, steigt mir der Geruch von eitrigem Nacho-Dip in die Nase, wenn ich seine eindimensionale Fresse sehe. Und dann auch noch Sandra Bullock. Soll ich nach dem vermeintlich überzeugenden „Blind Side – Die große Chance“ vergessen, dass sie jahrzehntelang Rotz wie „Während du schliefst“ und „Ein Chef zum Verlieben“ gedreht hat? Aber ich bin da durch und habe mir das desaströse Doppel gegeben, schließlich ging es um die Verfilmung von Jonathan Safran Foers Roman „Extrem laut und unglaublich nah“. Und auch wenn er beim Casting wohl auf Drogen war, zumindest bei Regisseur Stephen Daldry hatte ich ein gutes Gefühl: „The Hours“ war weltklasse, und selbst „Der Vorleser“ ging okay. Weiterlesen …

“Von hier oben hat man eine Traumsicht!”, höre ich mich denken, und weiß doch, dass ich mich spätestens in zehn Minuten in die erste Reihe wünsche. »» Weil man, wenn man verliebt oder so ist, ja nicht wie wir im Rang des Leipziger Centraltheaters sitzend den Überblick behalten möchte. Man möchte dann der oder dem Angebeteten nahe kommen, sich in ihm oder ihr verlieren. Und das ist in der nächsten Stunde nunmal Dillon – jene Dame, auf deren Album man so lange hat warten müssen, die mich schon vor eineinhalb Jahren als Voract zu Tocotronic irgendwie bezaubert hat mit ihrer fragilen, nasalen Stimme im Stile einer Lykke Li. Weiterlesen …

Völlig okay, dass darüber wieder alle reden: Soap & Skin hat letzte Woche ihre neue EP „Narrow“ veröffentlicht, und Dillon ist derzeit auf Tour. »» Aber warum interessiert sich dann eigentlich niemand für Mona Steinwidder, die mit Klavier  und innovativem Gedöns mindestens genauso intime und berührende Platten macht? Na, da ja heute eh alle in den Plattenladen rennen, um sich „Put your Back n 2 it“ von Perfume Genius zu besorgen: Bitte etwas mehr Zeit und etwas mehr Geld mitnehmen, um in das wunderschöne zweite Mohna-Album „The Idea of it“ zu investieren. Abgemacht? Weiterlesen …

Pest lass nach

by CS on 16. Februar 2012 · 0 comments

in Über Tönen

Der Franzose Anthony Gonzalez aka M83 hat Ende letzten Jahres einiges mit uns angestellt: Eine Tanzfläche war plötzlich ohne den Überhit „Midnight City“ nicht mehr denkbar. »» Und nebenbei hat er das schrecklichste Instrument der Welt rehabilitiert. Jetzt kommt er für vier Konzerte nach Deutschland, und das ist PAC doch drei Fragen wert. Weiterlesen …

Wir erlauben uns mal, aus unserem eigenen „Zu uns“-Text zu zitieren: „Irgendwo steht geschrieben: sexy, aber auch intelligent.“ »» Die Rede ist natürlich von Mark Heywinkel, der uns unser PAC-Zuhause so schön eingerichtet hat, und der nach langem Drängen jetzt auch endlich einen Gastbeitrag für uns geschrieben hat. Und was für einen! Eine kompromisslose Selbstzerfleischung: Warum verliebt er sich so schnell und so leidenschaftlich in Bands wie Boy, Radical Face oder Wye Oak, lässt sie aber nach einem guten Konzert gnadenlos wieder fallen? Weiterlesen …

Als jemand, der seine trostlosen Tage vor den Rechnern seines Vertrauens verbringt, wähne ich mich einigermaßen gut informiert. »» Gut informiert über die politische Großlage im Allgemeinen wie im Speziellen darüber, was das Anti-Counterfeiting Trade Agreement in seinem Kern bezwecken soll (nein, ich werde das jetzt nicht erklären, Erklärung gibt es an anderer Stelle mehr als genug). Ich rege mich häufig aber still über mir unliebsame Sachverhalte auf, garantiert über Stammtischniveau. Trotzdem fühle ich mich meistens zu unreflektiert, als dass ich meine Meinung einfach hinausposaunen könnte. Weiterlesen …

The Drugs don’t work

by CS on 13. Februar 2012 · 0 comments

in Über Tönen

Hoher Besuch am Montag: Lasse Nehren von unserem Lieblingsblog mumblegate. hat bei uns reingeschaut, um einen Gastbeitrag über The War On Drugs zu schreiben. »» Letztes Jahr im Sommer hat jeder Auskenner über die Band aus Philadelphia gefachsimpelt, das zweite Album „Slave Ambient“ bekam an den relevanten Orten herausragende Kritiken – doch dann war es plötzlich wieder ganz still um The War On Drugs. Und wir waren allein mit unserer Ratlosigkeit: Ist das einfach nur clever verpackter Altherrenrock oder steckt mehr dahinter? Jetzt kommt die Band für drei Konzerte nach Deutschland und Lasse nimmt das zum Anlass, um sich noch einmal dem Rätsel zu stellen. Weiterlesen …

Wo fing das an und wann?

by CS on 12. Februar 2012 · 0 comments

in Über Tönen

Mit „Befehl von ganz unten“ ist vor kurzem ein neues Deichkind-Album erschienen, und jetzt können die Hamburger wieder durch die Mehrzweckhallen ziehen, um vor Tausenden von Prolls zu spielen, gegen die sie ursprünglich einmal angetreten sind. »» Besonders traurig: Sänger Philipp Grütering ist durchaus bewusst, dass seine Band nur noch ein fauler Kompromiss ist. Weiterlesen …